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Belege
über
Postsendungen
aus
den Jahren
1871 - 1902
Datenbank
Datenbank
im Internet
Meine
Sammlung
Probleme
mit einer Beleg-Sammlung
Eine
Beleg-Sammlung ist sehr viel schwieriger systematisch
zu ordnen als eine Briefmarkensammlung:
-
die
Sammelobjekte sind um ein vielfaches größer (auf
einer Albumseite können daher
meistens nur zwei Belege gleichzeitig betrachtet werden)
-
es gibt
sehr viel mehr interessante Aspekte und damit Ordnungskriterien
für eine
Anordnung der Belege.
Daraus
folgt:
-
Die
Aufbewahrung nimmt einen viel größeren Platz ein und
umfasst schnell mehrere
Ordner.
-
Eine
Durchsicht aller Objekte nach bestimmten Eigenschaften ist
mühsam.
-
Die
Aufteilung der Belege auf einzelne Ordner muss systematisch, einfach
und
vollständig erfolgen.
-
Bei
wachsendem Umfang muss eine Aufspaltung in neue Ordner ohne Verletzung
der
ursprünglichen Anordnung möglich sein.
=>
Jede
lineare Anordnung vernachlässigt
wesentliche
Kriterien.
Eine Datenbank
schafft Abhilfe
Aus
diesem zunächst wenig zufrieden stellenden Befund
entsteht die Absicht und Notwendigkeit eine Datenbank anzulegen, die
einen
direkten Zugriff auf spezielle Belege ermöglicht.
Heute
steht der Realisierung einer Datenbank auf dem eigenen
PC nichts mehr im Wege. Der Arbeitsaufwand für ein solches
Projekt ist jedoch
erheblich und
bei fehlenden Kenntnissen
auch beschwerlich.
Bei
der Realisierung des Projektes haben sich folgende
Schritte als sinnvoll erwiesen:
1.
Auswahl eines Teilbestandes der Belege – nicht zu klein
(50 Stück) - bei dem alle interessierenden Aspekte vorhanden
sind,
2.
Entscheidung anhand dieses Materials, welche
Informationen nach Kriterien geordnet gespeichert werden sollen,
3.
Festlegung der Tabellen, Tabellenfelder und ihrer
Bezeichnungen und Wertemengen der Tabellenfelder der Datenbank und der
Beziehungen zwischen den Tabellen an Hand einer informellen
schriftlichen
Datenbank Spezifikation,
4.
Implementierung dieser Spezifikation mit Hilfe eines auf
dem eigenen PC vorhandenen Datenbank-Management-Systems (DBMS) (dabei
sollte
darauf geachtet werden, dass Spezifikation und Implementierung immer
zueinander
passen),
5.
Herstellung eines Test-Datenbestandes, der den gesamten oben
ausgewählten Teilbestand umfasst,
6.
Formulierung von Test-Anfragen mit Hilfe des DBMS zur
Überprüfung der gewählten Spezifikationen
auf Zweckmäßigkeit und Korrektheit,
7.
Festlegung und Überprüfung von
Integritätsbedingungen für
die Datenbank,
8.
Herstellung eines vollständigen Datensatzes aller
vorhandenen Belege und dessen Überprüfung und
9.
Erstellung eines Satzes von Abfragen zur Suche von
Belegen mit den gewünschten Eigenschaften.
Es
ist
natürlich notwendig, dass bei Neuerwerbungen oder
Verkäufen die Datenbank immer auf dem aktuellen Stand gehalten
wird. Die
Bereitschaft für diese ständige Pflege ist eine
notwendige Voraussetzung für
eine Entscheidung zur Erstellung einer Datenbank, weil sonst der ganze
Aufwand
zunehmend vergeblich war.
Eine
Datenbank im Internet
– offen
für andere Sammler
Will
man anderen Sammlern Einsicht in die eigene Sammlung
gestatten, so ist das Internet heute die geeignete Plattform. In der
Regel
passt jedoch das DBMS auf dem eigenen PC
nicht für die Nutzung im Internet. Es ist daher notwendig die
Datenbank auf
einen geeigneten Server (für die meisten Internetnutzer ein
Server eines
externen Providers) zu
transportieren,
dort zu pflegen und auf der eigenen Homepage den anderen Sammlern eine
Suche zu
ermöglichen.
Dabei sollten nur
ausgewählte, vollständig kontrollierte Anfragen
zugelassen werden, um einen
Missbrauch von Vornherein zu unterbinden.
Für
eine Darstellung im Internet hat sich das DBMS XAMPP als
geeignet herausgestellt. Dieses System verwendet MySQL
für den Datenbankzugriff und PHP für die Erstellung
der HTML Seiten und wird
von den meisten Servern unterstützt. Es simuliert einen Server
auf dem eigenen
Rechner, so dass man alle Entwicklungsschritte zunächst auf
der geschützten
Umgebung des eigenen PC austesten kann.
Es
sind folgende Schritte notwendig:
1.
Abbildung
der ursprünglichen Datenbankstruktur mit allen Tabellen,
Tabellenfeldern und
entsprechenden
Datentypen mit
Hilfe von PHPMyAdmin.
Dabei müssen die neuen Datentypen geeignet sein, die Werte in
der
ursprünglichen Datenbank aufzunehmen. Eine Typgleichheit wird
in der Regel
nicht erreichbar sein.
2.
Ein Export
aller Daten tabellenweise aus der ursprünglichen Datenbank und
ein Import
dieser Daten in die neue Datenbank. Dies ist mit wenigen Eingaben
erreichbar.
3.
Erstellung
einer Seite auf der eigenen Homepage zur Suche nach Belegen
für die anderen
Sammler. Die Herstellung dieser Seite besteht aus folgenden
Teilaufgaben:
-
der
Erstellung des Fensters, der erläuternden Texte und der
Auswahlmenüs in HTML,
-
der Überprüfung
der Eingabedaten mit geeigneten JavaScript Funktionen vor dem Absenden
an den Server,
-
der Erstellung
der Datenbankabfrage nach den Regeln von MySQL
und
Aufruf der Datenbank mit einem PHP Programm und
-
der Aufbereitung
der Ergebnisse der Anfrage und Herstellung eines HTML-Textes zur
Ausgabe der
Ergebnisse mit PHP in
einem
Ergebnis-Fenster. (Die
HTML Texte und die
JavaScript
Funktionen werden dabei vom Browser des Anwenders ausgeführt,
die PHP Programme
und die Datenbank-Zugriffe jedoch auf dem Server.)
4.
Übertragung der Such-Seite und der neuen Datenbank auf den
Server, auf dem auch
die Homepage gespeichert ist.
Meine
Sammlung
Wer sich
für genauere
Angaben zu meiner Datenbank
und
Sammlung interessiert, lese es dort
nach. Hier noch einige Erläuterungen zum Verständnis
der
links oben angeführten Suche nach Belegen.
Für
den Zugang für andere Sammler habe ich folgende
Tabellenfelder ausgewählt:
von
den Merkmalen der Postsendungen:
Belegart
(Brief,
Postkarte,
Drucksache, ...)
Besonderheiten
(Einschreiben,
Eilboten, ...)
Zielgebiet
(Ortsbereich,
Reichspostgebiet, ...)
Portoprivilegien
(AversNr, Portopfl.
Dienstsache,
...)
Frankatur
(Einfach, Mehrfach, Misch, ...)
von
den Merkmalen der Marken:
Markenserie
(Pfennige,
Pfennig,
Krone-Adler, ...)
MichelNr und Farbe
von
den Merkmalen der Stempel:
Stempelart
(Einkreis,
Doppelkreis, Gitter, ...)
Datum
und
für
die Ganzsachen die
Ganzsachenart
(Umschlag,
Streifband, Postkarte,....)
Zusätzlich
wurden bei den Suchabfragen folgende Ergänzungen vorgenommen:
Zur
Suche einer bestimmten Ganzsache: die Angabe der Michelnummer des
Ganzsachenkatalogs.
Zur
Suche eines bestimmten Klaucke-Stempels: die Angabe dessen Nummer.
Zur
Suche aller Belege aus einem Zeitraum: Anfangs- und Enddatum
Mit
dieser Auswahl erscheint es mir für jeden Betrachter
möglich, die für ihn interessanten Objekte
herauszufiltern. Aus diesen Merkmalen
kann jeweils ein Wert ausgewählt werden. Das Ergebnis der
Anfrage enthält dann
alle Belege, auf die alle ausgewählten Merkmalwerte zutreffen.
Das
Ergebnis dieser Abfrage ist eine Ausgabe der Bilder und
kurzer Beschreibungen dieser Belege. Die Bilder enthalten mindestens
ein Abbild
der Aufschriftseite des Belegs, oft mit vergrößerter
Abbildung der
interessanten Details wie Marken, Stempel, Prüferzeichen,
Postvermerke oder
Druckbesonderheiten. Jedes Bild wird mit der zugehörigen
Beschreibung in einer
HTML Datei gespeichert. Das Ergebnis der Suche sind diese HTML-Dateien,
die
nacheinander in einem eigenen Fenster angezeigt werden.
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